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Eine
Co-Produktion von SFB-ORB unter der Regie von Corinne Frottier
"Hörspiel
des Monats" im Mai 1998
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Zum Inhalt:
Thema ist die inzestuöse Liebesbeziehung
zwischen Trakl und seiner Schwester Grete. Trakl fühlt sich zeitlebens als
Fremdling in der Welt. Wirklich ertragen hat er nur einen Menschen, seine
viereinhalb Jahre jüngere Schwester. In allem schien sie ein Abbild des Bruders
zu sein, sein Alter Ego: künstlerisch hoch begabt, schwierig im Umgang, sogar
äußerlich von frappierender Ähnlichkeit und ebenso wie er den Drogen verfallen.
Mit Grete bleibt der Dichter untrennbar verbunden bis zu letzt. Als Trakl, der
als Soldat den Fronteinsatz im ersten Weltkrieg miterlebt hatte, den seelischen
Belastungen nicht mehr standhält und sich umbringt, gelten der Schwester seine
letzten Worte, sein letztes Gedicht. Bald darauf erschießt sich Grete auf einem
Fest.
Sprecher:
Cornelius Oboya, Katrin Angerer,
Herbert Frisch, Olaf-Hensel Kirscht, Carl Martin Spengler, Erdoğan Atalay, Antje von der Ahe, Peter
Neusser, Thomas Frey, Anton Rattinger, Falilu Seck
Am Klavier: Andres Bernhardt
Quelle: klaushoerspiel.de (nicht mehr erreichbar)
* * *
Zur
Autorin:
Inka Bach, geboren
1956 in Ost-Berlin (damalige DDR), flüchtete 1972 in den Westen, machte dort
ihr Abitur und studierte Literatur- und Theaterwissenschaft. Sie arbeitete dann
für Film und Fernsehen und schrieb Hörspiele. 1998 war sie Stadtschreiberin in Rheinsberg,
2002 in Erfurt. Zu ihren Veröffentlichungen zählen z.B. ihr 2000 erschienener
Romans "Wir kennen die Fremde nicht" sowie 2004
"Glücks-Marie".