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Interview mit Erdoğan Atalay
zum Start der neuen "Cobra 11-Staffel
mit neuem Partner Tom Beck
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Ihre
Partner sind alle irgendwann gegangen, jetzt hört auch Gedeon Burkhard auf. Warum
sind Sie eigentlich noch bei der Serie dabei?
Einer
muss ja da bleiben. Ich denke, dass ich nach den vielen Jahren eine ganz andere
Beziehung zu den Menschen und dem Format habe. Selbst meine Frau war froh, dass
wir geheiratet haben bevor der Pilotfilm ´Stadt in Angst´ ausgestrahlt wurde,
in dem ich meine Filmpartnerin Andrea - wunderbar gespielt von Carina Wiese –
vor dem Tod rette um sie zu heiraten.
Zwischen
den Einstellungen während eines Drehs gibt es lange Wartezeiten, teilweise kann
es Stunden dauern. Was machen Sie dann die ganze Zeit ?
Ich
schreib entweder an einem Drehbuch oder ich versuche mir so simple Fragen zu
stellen, warum das Universum existiert. (lacht)
Sie
haben eine 5-jährige Tochter. Weiß sie, was Sie beruflich machen?
Wir
haben oft Szenen, die nicht für die Augen und Gedanken eines Kindes bestimmt
sind. Aber sie weiß, dass ich auf Dächern herum klettere, das findet sie mutig.
Können
Sie noch unerkannt durch Deutschlands Straßen laufen?
Neulich
war ich für Dreharbeiten in der LTU-Arena und war doch verwundert, wie viele
von den Fußballfans mich mit Semir und sogar mit meinem richtigen Namen
angesprochen haben.
"Alarm
für Cobra 11" läuft mittlerweile in 50 Ländern. Werden Sie auch im Ausland
erkannt und angesprochen?
Mittlerweile
schon, aber die Leute sind etwas verwundert darüber, dass ich weder
italienisch, französisch, japanisch, arabisch, spanisch und leider auch kein
türkisch spreche. Wo mich doch die Synchronisation in den jeweiligen Ländern zu
einem Einheimischen werden lässt.
Fahren
Sie privat eigentlich ein Auto? Wenn ja, wie ist Ihr Fahrstil?
Ich
habe einen Hang zu Sportwagen und mein Maserati hat sogar ein grüne Plakette bekommen.
Ich fahre schnell, wenn möglich aber ausgesprochen defensiv. Ich drängle nie,
weil ich nicht ermessen kann, ob sich in der anonymen Karosserie vor mir ein
Mann oder ein Frau befindet, die sich dadurch einem Stress ausgesetzt sehen,
der im schlimmsten Fall zu einem Unfall führt.