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Theater
Der Zauberer von OzFoto (c) Marlies Rechte  (BK 667212)
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"Der Zauberer von Oz"

Nach dem Roman von L. Frank Baum (USA)

 

Mit: Cornelia Schirmer ("Dorothy"), Heike Falkenberg ("Strohmann"), Peter Maertens ("Löwe"), Hans Kremer ("Zauberer von Oz"), Lothar Rehfeldt ("Onkel Henry" & "Pfotner"), Nicola Thomas ("Tante Em"), Sandra Flubacher (alle drei "Hexen") sowie Erdoğan Atalay als "Blechmann

 

Aufführung im Thalia Theater Hamburg, Premiere: 21.11.1993 (ca. 80 Minuten)

(weitere Vorstellungen bis 30.12.1993)

Regie: Wolfram Starczewski

Bühnenbild: Kaspar Zwimpfer

Kostüme: Caroline Dohmen

Musik: Stefan Kurt & Dieter Fischer

 

(c) Marlies Henke

 

 

Inhalt:

Foto (c) Marlies Rechte  (BK 667212)
Veröffentlichung gg. Honorar genehmigt
Weiterverwendung nicht gestattet !Ein fürchterlicher Wirbelsturm fegt über Kansas. Die Menschen stürzen in die Sturmkeller. Nur das Mädchen Dorothy läuft ins Haus, um ihre Puppe zu holen. In diesem Moment hebt der Sturm das Haus vom Erdboden ab und trägt es samt dem Mädchen davon. Das Haus landet endlich mit einem lauten Knall - und begräbt unter sich eine böse Hexe. Dorothy ist im Zauberland Oz, weit weg von ihrer gewohnten Welt und dorthin möchte sie wieder zurück. Deswegen macht sie sich auf den gefährlichen und langen Weg durch das Zauberland in die Smaragdenstadt zum großen Zauberer von Oz, der ihr helfen soll, die endlosen Wüsten, die das Land Oz umschließen, zu überwinden und nach Hause zurück zu kommen.

Auf ihrem Weg findet sie gute Freunde: Eine Vogelscheuche ohne Verstand, einen Blechmann ohne Herz und einen Löwen ohne Mut. Die Drei begleiten sie gerne auf ihrem Weg, denn auch sie möchten sich vom Zauberer von Oz ihre sehnlichsten Wünsche erfüllen lassen: Die Vogelscheuche wünscht sich Verstand, der Mann aus Blech ein Herz und der Löwe Mut.

Doch auf ihrer beschwerlichen Wanderung zeigt sich, dass sie bereits besitzen, was sie sich wünschen. Sie haben nur nie daran geglaubt ...

 

Kleine Anmerkung: Der Blechmann sagte statt "O" immer "Ö", zum Beispiel also "Ich bin völlkömmen leer" J.

 

 

Ein paar Kritiken:

(Alle Rechte bei den Autoren & Verlagen)

 

"Ganz hervorragend verstand es Regisseur Wolfram Starczewski jeder Figur einen eigenen Charakter zu verleihen. Man wünscht sich Strohmann, Blechmann und Löwe schon fast als Kuscheltier, so sehr hat man sie am Ende der Veranstaltung ins Herz geschlossen. Sehr schön auch, dass hier nicht der mahnende Zeigefinger erhoben wird, um den Kindern etwas "mit auf den Weg zu geben". Es gibt auch keine Witzchen mit einem Augenzwinkern in Richtung der Erwachsenen: eben ein Kinderstück wie es sein sollte. Bleibt als einziger Wehrmutstropfen in dem farbigen Cocktail, dass die speziellen Soundeffekte für empfindliche Kinderohren doch oft ein wenig zu laut wurden." (Andrew Ruch, taz am 23.11.1993)

 

"Bei der Thalia-Premiere tanzte sich Cornelia Schirmer als Dorothy in den roten Schuhen der vom Sturm erschlagenen Hexe des Ostens in die Herzen der Kinder ... Dem Strohmann folgt der Blechmann, der so fürchterlich "höhl, alles hööööhl" ist. Auch von ihm, eingepackt in Ofenrohren, Dosen und Eisen, wird Akrobatik verlangt. Erdoğan Atalay meistert den Blechjob. Dem feigen Löwen, verstaubt und Mut suchend, gibt Peter Maertens menschliche Züge." (Heike Linde-Lembke, Norderstedter Nachrichten am 24.11.1993)

 

"Trotz der Leichtigkeit hat die Inszenierung Gewicht, die Musik, die sich schnell als Ohrwurm festsetzt, rundet das wundersame Märchen bestens ab." (Hamburger Morgenpost am 23.11.1993 ot)

 

 

 

 

Copyright-Vermerk:

Alle Rechte für die Kritiken/Texte liegen bei den jeweiligen Autoren und Verlagen. Zur Verfügung gestellt wurden diese vom Thalia Theater Hamburg.

Die Rechte an den Fotos von "Die Schlacht" liegen ausschließlich bei Fotographin Marlies Henke, Veröffentlichung erfolgte gegen Honorar und Genehmigung. Ihre Homepage: http://apochrom.de/

 

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Update: Juni 2005
Layout & Recherchen: Webmasterin Barbara F.

 

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