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Nach dem Roman von L. Frank Baum (USA)
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Mit: Cornelia Schirmer ("Dorothy"), Heike
Falkenberg ("Strohmann"), Peter Maertens ("Löwe"), Hans
Kremer ("Zauberer von Oz"), Lothar Rehfeldt ("Onkel
Henry" & "Pfotner"), Nicola Thomas ("Tante Em"),
Sandra Flubacher (alle drei "Hexen") sowie Erdoğan Atalay als "Blechmann Aufführung im Thalia
Theater Hamburg, Premiere: 21.11.1993 (ca. 80 Minuten) (weitere Vorstellungen bis 30.12.1993) Regie: Wolfram Starczewski Bühnenbild: Kaspar Zwimpfer Kostüme: Caroline Dohmen Musik: Stefan Kurt & Dieter Fischer |
Ein fürchterlicher Wirbelsturm fegt über Kansas. Die
Menschen stürzen in die Sturmkeller. Nur das Mädchen Dorothy läuft ins Haus, um
ihre Puppe zu holen. In diesem Moment hebt der Sturm das Haus vom Erdboden ab
und trägt es samt dem Mädchen davon. Das Haus landet endlich mit einem lauten
Knall - und begräbt unter sich eine böse Hexe. Dorothy ist im Zauberland Oz,
weit weg von ihrer gewohnten Welt und dorthin möchte sie wieder zurück.
Deswegen macht sie sich auf den gefährlichen und langen Weg durch das
Zauberland in die Smaragdenstadt zum großen Zauberer von Oz, der ihr helfen
soll, die endlosen Wüsten, die das Land Oz umschließen, zu überwinden und nach
Hause zurück zu kommen.
Auf ihrem Weg findet sie gute Freunde: Eine
Vogelscheuche ohne Verstand, einen Blechmann
ohne Herz und einen Löwen ohne Mut. Die Drei begleiten sie gerne auf ihrem Weg,
denn auch sie möchten sich vom Zauberer von Oz ihre sehnlichsten Wünsche
erfüllen lassen: Die Vogelscheuche wünscht sich Verstand, der Mann aus Blech ein Herz und der Löwe Mut.
Doch auf ihrer beschwerlichen Wanderung zeigt sich,
dass sie bereits besitzen, was sie sich wünschen. Sie haben nur nie daran
geglaubt ...
Kleine Anmerkung: Der Blechmann sagte statt "O"
immer "Ö", zum Beispiel also "Ich bin völlkömmen leer" J.
Ein paar
Kritiken:
(Alle
Rechte bei den Autoren & Verlagen)
"Ganz hervorragend verstand es Regisseur Wolfram
Starczewski jeder Figur einen eigenen Charakter zu verleihen. Man wünscht sich
Strohmann, Blechmann und Löwe schon fast als Kuscheltier, so sehr hat man sie
am Ende der Veranstaltung ins Herz geschlossen. Sehr schön auch, dass hier
nicht der mahnende Zeigefinger erhoben wird, um den Kindern etwas "mit auf
den Weg zu geben". Es gibt auch keine Witzchen mit einem Augenzwinkern in
Richtung der Erwachsenen: eben ein Kinderstück wie es sein sollte. Bleibt als
einziger Wehrmutstropfen in dem farbigen Cocktail, dass die speziellen
Soundeffekte für empfindliche Kinderohren doch oft ein wenig zu laut
wurden." (Andrew Ruch, taz am 23.11.1993)
"Bei der Thalia-Premiere tanzte sich Cornelia
Schirmer als Dorothy in den roten Schuhen der vom Sturm erschlagenen Hexe des
Ostens in die Herzen der Kinder ... Dem Strohmann folgt der Blechmann, der so
fürchterlich "höhl, alles hööööhl" ist. Auch von ihm, eingepackt in
Ofenrohren, Dosen und Eisen, wird Akrobatik verlangt. Erdoğan Atalay
meistert den Blechjob. Dem feigen Löwen, verstaubt und Mut suchend, gibt Peter
Maertens menschliche Züge." (Heike Linde-Lembke, Norderstedter Nachrichten
am 24.11.1993)
"Trotz der Leichtigkeit hat die Inszenierung Gewicht,
die Musik, die sich schnell als Ohrwurm festsetzt, rundet das wundersame
Märchen bestens ab." (Hamburger Morgenpost am 23.11.1993 ot)
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